Spielzeit: 262.800 Minuten

262.800 Minuten – Ein ganz schön langes Spiel, oder? Ich bin jedenfalls ordentlich ins Schwitzen gekommen. Vor allem, weil ich nicht tatenlos auf der Ersatzbank sitze, sondern jede Minute nutze, um mich aktiv ins Spielgeschehen einzubringen. Ich darf für ein halbes Jahr als Praktikantin auf dem Spielfeld der VGH Unternehmenskommunikation auflaufen. In dieser Abteilung ist auch das Veranstaltungsmanagement angesiedelt und da ich Eventmanagement studiere, passt das gut. Im Blog berichte ich euch von meiner Praktikumszeit mit neuen Tricks, vielen Pässen, Toren und Eindrücken.

Aufwärmphase

Ins Team der Unternehmenskommunikation habe ich mich schnell eingefunden. Ich weiß bald, wer auf welcher Position spielt und finde mich auch auf meiner eigenen Position auf dem Spielfeld gut zurecht. Eine lange Aufwärmphase ist nicht nötig und ich kann direkt zum eigentlichen Spiel übergehen.

 

Erste Halbzeit

Noch mal schnell die Schuhe festgeschnürt und schon geht’s los. Auf dem Spielfeld bekomme ich gleich zugerufen: „Sie übernehmen die nächste Kunstausstellung in der VGH galerie und die Wanderausstellungen des VGH Fotopreises“. Puh, einmal kurz durchatmen und dann rollt auch schon der Ball. Für mich ist es das erste Mal, dass ich eine Veranstaltung von A bis Z alleine organisiere. Da ich jedoch nicht zum ersten Mal auf dem Platz stehe und auch nicht das erste Mal auf einem Bürostuhl sitze, habe ich keine Angst wie der Tormann beim Elfmeter – das entgegengebrachte Vertrauen macht mir vielmehr Mut und es motiviert mich, mein Bestes zu geben! In der Eventbranche ist es nämlich wichtig, dass man praktische Kenntnisse nachweisen kann und weiß, wie man mit Kunden und Dienstleistern umgeht. Dass mir die VGH und die Unternehmenskommunikation die Möglichkeit bietet, Veranstaltungen eigenständig zu planen und durchzuführen, ist damit wichtig für meine berufliche Zukunft.

Nach einigen Spielminuten (nun ja, viel mehr Wochen) findet die erste Veranstaltung, die Jurysitzung des VGH Fotopreises, statt. Während der Vorbereitungen kann ich schon recht eigenständig arbeiten und diverse Aufgaben übernehmen. So schreibe ich meine erste Presseinformation (und zücke dafür Block und Stift, wie man auf dem Bild erkennen kann). Ein bis zwei Kleinigkeiten werden am Ende zwar noch vom Pressesprecher verbessert, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister. 😉

Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Dinge, die es vor, während und nach einer Veranstaltung zu erledigen gibt. Das zeigt auch mein Bericht der zweiten Halbzeit. Grundsätzlich ist es aber immer wichtig, bei der Planung und Umsetzung das Ziel vor Augen haben. Mein Ziel ist das Tor, aber bevor ich dorthin Anlauf nehme, geht es erst einmal in die Halbzeitpause.

Halbzeitpause: Ein Blick nach links und rechts

In der Halbzeitpause habe ich Zeit, mal über den Spielfeldrand zu schauen. Der Fokus meines Praktikums liegt zwar auf dem Veranstaltungsmanagement, es gibt jedoch weitere Bereiche in der Unternehmenskommunikation, die ich unterstützen darf. So bekomme ich Einblicke in die interne und externe Kommunikation. Beispielsweise schaue ich jeden Morgen in die Zeitung, um mögliche Artikel über die VGH zu sammeln. Diese werden dann in den Pressespiegel aufgenommen und archiviert. Außerdem schreibe ich auch mal Artikel für das Online-Mitarbeitermagazin fairplayKOMPAKT oder recherchiere Bilder für Social-Media-Inhalte.

Kurz bevor es dann in die zweite Halbzeit geht, stärke ich mich mit einem leckeren Cappuccino aus der Cafeteria der VGH. Und dann geht’s auch schon weiter – mit Anlauf Richtung Tor!

Zweite Halbzeit: Weiter geht’s im Veranstaltungsmanagement

In der zweiten Halbzeit meines Praktikums wird es richtig spannend für mich. Die Vorbereitungen für meine erste eigenverantwortlich betreute Vernissage starten. Bis zur Ausstellungseröffnung gibt es einiges zu tun. Dafür habe ich mir eine To-Do-Liste erstellt. So kann ich mich gut strukturieren und sicherstellen, nichts zu vergessen.

Hier ein kleiner Überblick meiner Spieleraufgaben:

  • Erstellen der Einladungskarte
  • Pflege der Gästeliste
  • Ab- und Rücksprache mit dem Kurator und den Assistenten des Künstlers
  • Einholen verschiedener Dienstleistungsangebote
  • Überprüfen von Rechnungen, Budgetkontrolle
  • Homepage-Erstellung mit Informationen über den Künstler und die Ausstellung
  • Einbinden von Veranstaltungsbildern in die Homepage
  • Abschließen einer Transportversicherung
  • Betreuung der Ausstellungseröffnung

Neben den Vorbereitungen für die Ausstellungseröffnung, unterstütze ich die Kollegen noch bei verschiedenen Veranstaltungen und Aufgaben. Das verlangt Ausdauer. Doch Ausdauer und Belastbarkeit sind Fähigkeiten, die ein Eventmanager definitiv besitzen sollte. Solche Spiele dauern eben nicht nur 90 Minuten. 😉

Somit ist dieses auch nur ein Auszug der Veranstaltungen, die ich im Praktikum unterstützt habe:

  • Wanderausstellungen VGH Fotopreis
  • Tag der Niedersächsischen Wirtschaft
  • Pensionärsweihnachtsfeier
  • BVK-Tagung (Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V.)
  • Jahresauftakttagung Sparkassen
  • Vertriebs- und Unternehmenssteuerertagung
  • VGH Renntag
  • Chopin-Konzert
  • Sport trifft Politik
  • Fachtagung Versicherungsgeschäft
  • und viele, viele mehr…

Schlusspfiff

Das Spiel ist vorbei – die Ausstellungseröffnung, auf die ich so lange hingearbeitet habe, ist geschafft! Doch wie ist die Vernissage nun gelaufen? Ich sag’s mal so: Tor! Es lief alles nach Plan – meine Spielstrategie ist aufgegangen. Bis zum 31. Mai 2017 können die Werke von Andreas Schulze übrigens noch in der VGH galerie angeschaut werden. Hier ein kleiner Einblick:

VGH galerie Andreas Schulze

Du hast Interesse an einem Praktikum in der VGH?

Auf unserer Website kannst du dich informieren. VGH-Praktikum

Mein Name ist Erika, ich bin 22 Jahre alt und studiere Eventmanagement in Hannover. Im Rahmen meines Praktikums darf ich die Unternehmenskommunikation der VGH für sechs Monate unterstützen. Der Fokus meiner Tätigkeit liegt auf dem Veranstaltungsmanagement.

von

1 Kommentar zu “Pässe, Tricks und Tore im VGH Praktikum

  1. Das ist ja mal ein richtig starker Blog, den Du da geschrieben hast! Ich bin ja sonst nicht so der geduldige Leser, aber Dein Blog macht echt Spaß. Und das, obwohl ich kein „Fußball-Fan“ bin.

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