Die VGH-Welt“ – diesen Ausdruck kennt wohl jeder in der VGH. Ich konnte mir darunter ehrlich gesagt zum Anfang meines Traineeprogramms nicht so richtig viel vorstellen. Begonnen habe ich damals in der Direktion in Hannover, in der Abteilung Transport/Technische Versicherungen Schaden. Oder im üblichen VGH Abkürzungssprech: SFS. Und dann ging meine Reise als Trainee auch schon los …

Erkundungstour durch die VGH

Als Trainee soll man die VGH-Welt kennenlernen. Dafür wechselt man ca. alle drei bis sechs Monate die Abteilung. Eine Station bei einem Vertreter darf natürlich bei dieser Reise durch die VGH-Welt nicht fehlen. Ich reiste für sechs Wochen nach Osnabrück zur Vertretung Hagensieker & Trame.

VGH-Trainee Carl vor der VGH Vertretung Hagensieker-Trame in Osnabrück

Dein Nachbar der VGH-Vertreter

Alles war am Anfang erstmal neu und ungewohnt für mich. Auch der Kontakt mit den Vertretern, die draußen beim Kunden sind. Schnell ist mir jedoch etwas bei den Vertretern aufgefallen: Meist pflegen sie eine besondere Nähe zu ihren Kunden. Sie kennen diese meist gut, wohnen oft in der Nähe und sind nicht selten „per du“ mit ihnen. So war es für mich irgendwann nicht mehr unüblich, wenn ich am Telefon hörte: „OK, kläre ich heute Abend mit Karl-Heinz ab. Wir schauen eh zusammen Fußball.“ Das musste also ein Teil dieser berühmten VGH-Welt sein.

Auch mal Kaffee kochen

Man könnte jetzt annehmen, dass man als Trainee beim Vertreter eher als Praktikant behandelt wird, es gaaanz langsam los geht und man nur „zugucken“ darf. Aber weit gefehlt! Direkt nach dem ersten Kennenlernen wurde ich zu einer Schadenbesichtigung vor Ort mitgenommen: Die Zuleitung zur Spülmaschine war geplatzt und hatte die Küche eines Kunden unter Wasser gesetzt. Ein echter Klassiker bei den Schadenfällen!

In der Vertretung selbst hatte ich meinen Arbeitsplatz vorne am Empfang. So war ich für alle sichtbar und wurde immer mit eingebunden. Ich unterstützte meine neuen Kollegen und erstellte z.B. Angebote für Kunden. Langeweile kam dabei nicht auf, ganz im Gegenteil: Auch von Kunden wurde ich als „normaler“ Mitarbeiter angesehen. So kam es auch, dass ich hin und wieder dann doch mal der typischen Praktikanten-Tätigkeiten nachgegangen bin: Den Kunden mit frischem Kaffee versorgen.

VGH-Trainee Carl bei der Arbeit

Kunden nicht im Regen stehen lassen

Während meines Aufenthalts beim Vertreter konnte ich mehrmals die besondere Kundennähe hautnah erleben. Und oft hatte das mit Wasser zu tun.

Ein Kunde rief an. Er hätte nach starkem Regen immer Wasser im Keller. Er war schon sehr verzweifelt, da er die Ursache nicht selbst lokalisieren konnte. Wir nahmen uns dem Problem an und besichtigten den Schaden. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass es sich vermutlich nicht um einen Versicherungsfall handelte. Doch wir ließen den Kunden sprichwörtlich „nicht im Regen stehen“, sondern organisierten ihm eine Fachfirma, die das Problem schnell lösen konnte.

Ein anderes Mal stellte ein Kunde morgens auf dem Weg aus dem Haus fest, dass jemand über Nacht eine Glasscheibe eingeworfen hatte. Wenige Minuten später waren wir vor Ort, nahmen den Schaden auf und machten Fotos. Ein paar Tage später besorgt der Kunde eine neue Scheibe, hielt auf dem Rückweg vom Baumarkt bei uns an und reichte die Rechnung ein. Dank ausreichender Vollmacht konnten wir den Schaden direkt regulieren und dem Kunden das Geld auf sein Konto überweisen.

Rund um die Reise

Auch rund um meinen Aufenthalt in der Vertretung war meine Reise durch die VGH-Welt gut organisiert: Ich hatte vor Ort eine Unterkunft, sodass ich nicht jeden Tag aus Hannover anreisen musste. Von meinen Kollegen aus der Vertretung gab es sehr gute Tipps für nach Feierabend. So konnte ich insgesamt spannende Eindrücke in der Vertretung sammeln, habe viel aus dem Alltag einer Vertretung kennengelernt und werde mit einem anderen Blick zurück in die Direktion gehen. Eine rundum gelungene Reise!

 

Mehr zum VGH – Traineeprogramm

Mein Name ist Carl und ich bin Trainee bei den VGH Versicherungen. Zuvor habe ich Wirtschaftsingenieur mit Fokus auf Maschinenbau studiert. Als Ingenieur liegt mein Schwerpunkt innerhalb des Traineeprogramms ebenfalls stark auf den technischen Abteilungen in der VGH.

von

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.