Eine Vorlesung bei der VGH? Ganz genau, Sie haben sich nicht verlesen. 94 Studierende der Leibniz Universität Hannover haben die Gastfreundlichkeit genutzt und im Haus der VGH an der Vorlesung Controlling im Versicherungsbetrieb teilgenommen – und das kam so:

Kooperation mit dem IVBL in Hannover

Der Hintergrund in abgespeckter Form ist schnell erklärt: Dr. Ulrich Knemeyer, Vorstandsmitglied der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, promovierte als VGH Trainee extern von 1989 bis 1993 am Institut für Versicherungsbetriebslehre (IVBL) bei Prof. Dr. J.-M. Graf von der Schulenburg. Seit dieser Zeit hat Dr. Knemeyer die Nähe zur Universität als Lehrbeauftragter aus der Praxis aufrechterhalten. Die Studierenden konnten so bei Dr. Knemeyer nicht nur diverse Vorlesungen aus dem Controllingbereich besuchen, sondern auch bei einem Unternehmensplanspiel mitwirken. Noch eine interessante historische Verbindung am Rande: Der Namensgeber der Leibniz-Uni, der Universalgelehrte Gottfried Wilhelm Leibniz, ist praktisch ein geistiger Gründervater der VGH. Er schlug bereits im 17. Jahrhundert in Hannover die Gründung einer Brandkasse vor.

Es macht mir großen Spaß, den Lehrauftrag auszuführen und damit sowohl den Kontakt zur Wissenschaft als auch zu jungen, motivierten Menschen nicht zu verlieren.

von Dr. Ulrich Knemeyer Vorstandsmitglied der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg

Controlling and more

Dr. Ute Lohse, Dr. Ulrich Knemeyer, René Tietermann und Mirela Dlakic
Dr. Ute Lohse, Dr. Ulrich Knemeyer, René Tietermann und Mirela Dlakic

Zusätzlich zur eigentlichen Vorlesung gab es ein kleines Rahmenprogramm, bei dem die Studierenden die VGH und das Trainee-Programm kennenlernten. Zur Begrüßung gabs den VGH History Film, der unterhaltsam und prägnant als Vorstellung des Unternehmens diente. Zusätzlich stellte die Personalabteilung einige weitere Fakten vor und brachte alle Teilnehmenden auf eine solide Informationsbasis. Das ist für beide Seiten von Vorteil, denn es haben sich in der Vergangenheit dadurch nicht nur Bewerbungen durch die Studierenden, sondern auch die Vergabe von Praktikums- und Trainee-Stellen bei der VGH ergeben.

Als Nächstes gab es moderierte Gespräche in etwas kleineren Gruppen von ca. 25 Personen, um die Atmosphäre etwas aufzulockern und die Möglichkeit für persönlicheren Austausch zu bieten. Mit dabei vier Trainees (oder ganz genau: drei Trainees und eine Ex-Trainee, die zum Jahresbeginn ihre Wunschstelle angetreten hat) sowie Mirela Dlakic und René Tietermann aus der Personalabteilung, die den individuellen Fragen mit ihren eigenen Erfahrungen begegneten. In etwa 30 Minuten wurden so alle bis dahin auftretenden Wissenslücken gefüllt, während man sich gleichzeitig noch kurz vor der Vorlesung stärken konnte.

Gespannte Zuhörer lassen sich von einem Trainee berichten.Abschließend stellte ich noch kurz den VGH-Karriere-Blog vor, damit die Interessierten auch die Antworten auf die Fragen bekommen konnten, die sie nicht gestellt hatten: Wie ist das Arbeits- und Gemeinschaftsgefühl bei der VGH? Kann man Familie und Karriere unter einen Hut bekommen? Wie sieht es mit Work-Life-Balance generell aus etc. Eben all die Dinge, die abseits der harten Fakten einer Stellenausschreibung relevant sind.

Die Vorlesung

Nach meinem kurzen Vortrag ging es ans Eingemachte: die Vorlesung. Ich hätte auch gerne daran teilgenommen, aber dafür blieb leider keine Zeit, denn mein nächster Termin stand schon bevor. Ich habe mir aber sagen lassen, dass es den Teilnehmenden sehr gut gefallen hat und dass – der Tradition folgend – auch nächstes Jahr wieder eine Vorlesung bei uns standfinden soll. Wer weiß, vielleicht sieht man sich dann ja.

Mein Name ist Lukas und ich bin Trainee bei der VGH. Meinen Master habe ich in Mathematik gemacht und mich dabei auf Versicherungs- und Finanzmathematik spezialisiert. Aktuell bin ich in den Bereichen Rechnungslegung, Solvency und Controlling sowie in Sonderprojekten eingesetzt.

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