Heute berichte ich dir, wie ich das Follow-up-II im Rahmen des VGH Intralabs 2020 erlebt habe. Das Besondere: Die zweitägige Veranstaltung fand wegen des aktuellen „Lockdowns“ komplett digital per Videokonferenz statt. Eine echte Herausforderung für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Coaches und das Technik-Team!

Thimo beim Intralab 2020 der VGH Versicherung
Zum rein virtuellen Follow-up II des VGH Intralabs 2020 habe ich mich per Videochat zugeschaltet.

 

Was ist das VGH Intralab?

Das VGH-Intralab 2020 ist eine mehrmonatige Innovationsworkshop-Reihe, an der 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von der VGH und der ivv gemeinsam mit Studierenden des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung teilnehmen. In diesem Jahr dreht sich alles um die Frage: Wie werden wir für die Generation Y und Z ein attraktives und nutzenstiftendes Unternehmen? Los ging es mit der großen Kick-off-Veranstaltung am 31. August und 1. September. Auch über das Follow-up-I, einen zweitägigen Workshop im Oktober, hat der VGH-Karriere-Blog bereits berichtet. Heute teile ich meine Erfahrungen bei der dritten Veranstaltung mit dir.

Lockdown light beim Follow-up II

Eigentlich sollte das Follow-up II im November außerhalb der VGH stattfinden. Wegen der aktuellen Kontaktbeschränkungen war das jedoch schnell hinfällig, und auch eine Präsenzveranstaltung in der VGH nicht möglich. Zum Glück war das VGH Intralab 2020 aber von vornherein so konzipiert, dass es hybrid oder im „Fall der Fälle“ sogar rein virtuell stattfinden kann. So konnte man an den bisherigen Veranstaltungen persönlich vor Ort oder digital teilnehmen. Wer sich also im heimischen Wohnzimmer wohler fühlte, konnte sich von zu Hause aus zuschalten. Einige Teilnehmende haben davon Gebrauch gemacht, die meisten jedoch wollten lieber persönlich dabei sein. Ich übrigens auch, denn der direkte Austausch mit dem Team und den Coaches ist vor Ort einfach besser. Dass das Follow-up II nun rein digital stattfinden musste, fand ich deshalb natürlich schade. Aber hey – besser als gar nicht, oder?!

VGH Intralab 2020: vom Veranstaltungssaal der VGH live auf die Rechner der Teilnehmer
Vom Veranstaltungssaal der VGH aus wurde das Coaching live auf die Rechner der Teilnehmer übertragen. 

 

Virtueller Workshop

Eigentlich hatte ich mich darauf gefreut, die beiden Workshoptage in einer Veranstaltungslocation außerhalb der VGH zu verbringen. Schon letztes Jahr habe ich am Intralab teilgenommen und weiß, wie viel leichter es ist, auf innovative Ideen zu kommen und frei zu denken, wenn man sich außerhalb der täglichen Arbeitsumgebung befindet. Aber was nicht geht, geht eben nicht – und so haben sich alle Teilnehmenden an beiden Tagen digital ausgetauscht. Eine neue Art der Teamarbeit, an die ich mich auch erst einmal gewöhnen musste.

Ein zweitägiges, rein virtuelles Meeting macht Spaß, fordert aber auch eine Menge zusätzliche Konzentration.

 

Herausforderungen am Bildschirm

Über einen langen Zeitraum konzentriert die Geschehnisse auf dem Bildschirm zu verfolgen, hat mich ganz schön angestrengt. Sich an der richtigen Stelle einzubringen, Kreativmethoden anzuwenden oder auch mal subtile Stimmungen in der Gruppe mitzubekommen, war schon schwierig. Das hat in unserem Team dazu geführt, dass wir teilweise sehr lange über einzelne Themen gesprochen und uns auch mal in Details verloren haben. Irgendwann hat sich aber ein „digitales Gemeinschaftsgefühl“ eingestellt. Ein Pluspunkt war, dass wir vorher alle schon persönlich zusammengearbeitet hatten. Gerade bei einer digitalen Veranstaltung ist es super wichtig, Pausen einzuhalten: Zum Glück gab es zwischendurch sogenannte Energizer wie zum Beispiel „Body Music“, nach denen wir wieder fit und erfrischt an die Arbeit gehen konnten.  Bei allen Schwierigkeiten, die eine digitale Veranstaltung mit sich bringt, bin ich natürlich dankbar, dass es diese Möglichkeit überhaupt gab. So konnten und können wir trotz der sich in der Pandemie dynamisch verändernden Bedingungen im Team immer handlungsfähig bleiben.

Räumlich getrennt und dennoch gemeinsam – als virtuelles Team. 

Mein Team und der Gemeinwohlgedanke der VGH

Neben mir arbeiten noch fünf Kolleginnen und Kollegen in meinem Team. Im Rahmen des VGH Intralab 2020 beschäftigen wir uns mit einem Ansatz, den Gemeinwohlgedanken der VGH stärker in die junge Zielgruppe zu tragen. Nicht nur in Städten und Großstädten, sondern gerade in Dörfern. Dabei wollen wir auch die VGH Agenturen vor Ort mit einbinden. Mehr will ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten. Nur so viel: Wir sind mit unserer Idee schon auf der Zielgeraden und arbeiten gerade ein Feinkonzept aus.

Parallel sitzen wir an unserer fünfminütigen Präsentation, mit der wir beim großen Pitchfinale am 9. Dezember 2020 in den Wettbewerb mit den anderen vier Teams treten werden. Dabei müssen wir nicht nur den Vorstand, sondern auch die Zuschauer überzeugen. Denn am Ende kann nur eine Idee gewinnen, die dann vom Unternehmen gefördert und hoffentlich erfolgreich in die Tat umgesetzt wird.

Der steinige Weg zur Innovation

Unsere Idee haben wir bereits beim Follow-up-I gefunden und arbeiten sie seither kontinuierlich aus. Da hatten wir echt Glück, denn manche Teams mussten ihre ersten Ideen zwischenzeitlich verwerfen, weil diese wichtigen Fragen und Verprobungen nicht standgehalten haben. Das gehört dazu in einem Kreativprozess, ist aber natürlich für die einzelnen Teams schon hart. Zum Glück hatten wir die Coaches immer an unserer Seite. Sie haben uns zurück auf die Spur gebracht sowie inspiriert und ermutigt, nach vorne zu schauen. Wenn ich mir jetzt die Zwischenpräsentationen aller Teams ansehe, bin ich schon ziemlich begeistert, was wir in den letzten Wochen auf die Beine gestellt haben.

Lernen fürs Leben

Beim VGH Intralab 2020 habe ich eine Menge gelernt, was mich in meiner fachlichen wie persönlichen Entwicklung nach vorne gebracht hat. Aus dem vergangenen Jahr hatte ich bereits die Erfahrung mitgebracht, wie wichtig es ist, bei der Entwicklung einer Lösung immer ganz nah an der Zielgruppe zu bleiben. Wenn man nicht aufpasst, denkt man nämlich schnell an ihr vorbei und das ist ja nicht Sinn der Sache. Wir alle haben gelernt, die Lösungsorientierung, mit der wir im Versicherungsalltag arbeiten, auch mal zu Gunsten von kreativen Ansätzen außen vor zu lassen. Ein riesiger Umdenkprozess, der für viele nicht einfach war, aber eine Menge neue Möglichkeiten eröffnet. Außerdem werden beim Intralab Fähigkeiten wie Teamgeist, Kompromissbereitschaft und Kommunikation unglaublich geschult. Auch Durchsetzungsvermögen wird trainiert, denn seine Ideen muss man immer wieder verteidigen. Besonders beeindruckend finde ich, wie offen man wird – für neue Denkweisen, Ansätze und Konzepte. Eine Eigenschaft, die nicht nur fachlich, sondern auch menschlich sehr wertvoll ist.

Beim Follow-up II virtuell dabei, um Innovationen weiter voranzutreiben: die Coaches und Moderatoren von Spellmeyer Design NTWRK, FUTUR X und der Personalentwicklung der VGH
Helfen den Teilnehmern beim Follow-up II virtuell dabei, Innovationen weiter voranzutreiben: die Coaches und Moderatoren von Spellmeyer Design NTWRK, FUTUR X und der Personalentwicklung der VGH.

 

Mein Fazit

Ich bin auch dieses Jahr wieder super glücklich, beim Intralab dabei zu sein. Die hybride Veranstaltung, die Coaches und Moderatoren, alle Teams und unsere Techniker machen durchweg einen super Job. Auf die Präsentationen beim Pitchfinale und die Siegeridee bin ich schon riesig gespannt. Bis dahin haben mein Team und ich aber noch eine Menge auf dem Zettel.

 

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Weitere Impressionen vom Follow-up II

Mein Name ist Thimo und ich bin seit 2008 bei der VGH. Begonnen habe ich mit einer Ausbildung auf der Regionaldirektion Lüneburg. Nach meinem Abschluss habe ich mich zum Fachwirt weitergebildet und kümmere mich aktuell um die Risikoeinschätzung und Verwaltung technischer Versicherungen. Parallel bilde ich mich zum Projektleiter und Wirtschaftsjuristen weiter.

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