VGH-Mitarbeiter sind überdurchschnittlich treu: 25. und 40. Dienstjubiläen sind keine Seltenheit. Controller Volker Specht erklärt im Interview, warum auch er hier seine berufliche Heimat gefunden hat und was ihn nach über einem Vierteljahrhundert beim gleichen Arbeitgeber täglich antreibt.

Herr Specht, wie sind Sie zur VGH gekommen?

Als ich vor 25 Jahren in die VGH eingestiegen bin, hatte ich ein Studium der Wirtschaftswissenschaften und auch schon gut drei Jahre Berufserfahrung bei einem Lebensversicherer hinter mir. Den Wechsel zur VGH habe ich als großen Glücksfall erlebt.

Warum als Glücksfall?Volker_Specht

Das Klima bei meinem ersten Arbeitgeber war nicht sonderlich gut. Das Leitbild „sparsamer Hausvater“ wurde nach außen beworben und nach innen gelebt. Als ich im Sommer 1990 bei der VGH an einem Montag anfing, war am folgenden Freitag Betriebsfest. Am Mittwoch, also meinem dritten Tag bei der VGH, ließ der Vorstand per Rundschreiben verkünden, dass an diesem Freitag für alle betriebsfrei sei, da es im Frühjahr ein überaus großes Sturmereignis gab, was zu einer hohen Arbeitsbelastung aller Mitarbeiter geführt hat – und dies war Anerkennung und Dank des Unternehmens für die Bewältigung dieser Ausnahmesituation. Ich war platt. So etwas wäre bei meiner bisherigen Firma undenkbar gewesen.

Was ist das Besondere an der VGH?

Die Rezeptur der VGH ist ideal: Durch die Rechtsform eines öffentlich-rechtlichen Versicherers ist das Unternehmen per Satzung dem Kunden und auch dem Gemeinwohl verpflichtet. Es geht bei uns nicht um Gewinnmaximierung. Auch sind die Verankerung in der niedersächsischen Region sowie die dezentrale Struktur Vorteile, die die VGH stark machen. Ich finde es richtig, Arbeitsplätze auch in der Region anzubieten, dort wo die Menschen wohnen und sich heimisch fühlen. Außerdem ist die Aufgeschlossenheit und Hilfsbereitschaft der Kollegen angenehm. Es gab – und gibt bis heute – ein Klima des gegenseitigen Helfens und des sich Unterstützens.

Was ist das Spannende an Ihrem Job?

Ich bin als Controller für verschiedene Bereichen tätig. Das Tolle darin ist vor allem die Heterogenität der Arbeit. Ich habe nie wirklich gewusst, was ich studieren wollte, weil ich keine persönlichen Leistungsschwerpunkte hatte. Mit dem Studium der Wirtschaftswissenschaften habe ich mich breit angelegt und das habe ich in meinem Berufsleben ausleben können. Zum Beispiel beim Telefonie-Controlling. Da habe ich zum einen mit den Wünschen der Fachabteilungen zu tun, die aussagefähige Auswertungen beauftragen, zum anderen gilt es, den Datenschutz und die Mitbestimmung der Personalvertretung zu beachten und schließlich sind es zum Teil sehr komplexe Datenstrukturen, die mich mit Kollegen verschiedener Abteilungen zusammenbringen. Wenn ich auch mal so richtig ins Grübeln komme, dann macht mir das Spaß. Das ist alles sehr spannend und für mich bereichernd.

Was motiviert Sie zur täglichen Arbeit?

Ich glaube, selbst wenn mir ein bisher unbekannter Erbonkel so viel Geld vermacht, dass ich nicht mehr zu arbeiten bräuchte, dann würde ich trotzdem noch zur VGH gehen. Ok, das ist ein Hirngespinst. Aber wenn man schon über Arbeit sein Geld verdienen muss, dann gern in der VGH. Es motiviert mich, dass ich nette Kollegen habe, dass mir die Arbeit Spaß macht und dass ich mich mit der VGH identifiziere. Also ich hätte echt ein Problem, wenn das, was die VGH macht und wie sie es macht, nicht meinem Wertegefühl entsprechen würde.

Was möchten Sie interessierten Bewerbern noch mit auf den Weg geben?

Natürlich gibt es nicht nur die VGH, aber die VGH ist ein starkes Unternehmen mit vielen Strukturen, die wir dem Wettbewerb voraushaben. Ich kann jungen Bewerbern raten: Macht euch stark. Das meine ich aber nicht nur im Hinblick auf Know-how, sondern auch im Hinblick auf die eigene Persönlichkeit. Natürlich sollte man viel lernen, aber man sollte auch darauf achten, dass es neben der Arbeit noch andere Dinge gibt, für die sich ein Engagement lohnt.

Mein Name ist Volker Specht und ich bin Mitarbeiter in der Abteilung Controlling. In der VGH arbeite ich seit 25 Jahren.

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