Heute besuche ich die VGH-Stiftung, die sich schräg gegenüber der VGH-Direktion im Herzen von Hannover befindet. Dort verrät mir Mitarbeiterin Kirsten, warum ihr Job in der Kommunikation der Stiftung auch nach vielen Jahren nicht langweilig wird. Komm mit und erfahre mehr!

Kirsten, was machst du bei der VGH-Stiftung genau?

Gemeinsam mit meinen Kollegen in der Kommunikation betreue und koordiniere ich die Erstellung von Printmedien für unsere Festivals, das Literaturfest Niedersachsen und die Niedersächsischen Musiktage sowie die Bereiche Web und Social Media. Auch für das Ticketing bin ich zuständig.

Seit 2002 war ich für die Niedersächsischen Musiktage im Bereich Konzertorganisation und Kommunikation tätig. Dabei habe ich mich auch um die Bereiche Werbung und Marketing sowie die Abstimmung mit den Veranstaltern gekümmert. Das Ticketing haben mein einst sehr kleines Team und ich überhaupt erst aufgebaut. Bis zur Geburt meines Sohnes Leonard war ich zudem viel auf Veranstaltungen unterwegs. Mittlerweile habe ich zwei Kinder und reise nicht mehr ganz so viel. 2015 kam dann auch die Festivalkommunikation für die VGH-Stiftung hinzu.

Kirsten arbeitet bei der VGH-Stiftung in Hannover

Wie sieht ein ganz normaler Arbeitstag bei dir aus?

Spätestens Mitte Mai ist Druckschluss für alle Werbemittel rund um das Literaturfest Niedersachsen und die Niedersächsischen Musiktage. Auch das Vorverkaufssystem muss dann angelegt sein. Es gibt also Deadlines, die ich auf gar keinen Fall überschreiten darf, da anschließend die großen zentralen Pressekonferenzen für die Festivals stattfinden und unsere Besucher dann auch Karten kaufen möchten. Das ist dann für mich die Phase, in der es richtig viel zu tun gibt: Mein Team und ich stehen für Pressefragen zur Verfügung und beobachten den Vorverkauf. Wenn es irgendwo mal nicht so läuft wie geplant, organisieren wir lokale Marketingmaßnahmen, um den Ticketverkauf für die betreffende Veranstaltung voranzutreiben.

Ansonsten gilt bei uns: Vor den Festivals ist nach den Festivals. Wenn unser “Festivalmonat” September vorbei ist, können wir noch lange nicht die Füße hochlegen, sondern müssen einiges abarbeiten. Wir gehen Rechnungen durch und analysieren den Pressespiegel. Außerdem werten wir die vergangenen Veranstaltungen aus. Es ergeben sich immer wieder neue Fragestellungen, denn die Zielgruppe und das mediale Umfeld verändern sich stetig, wir müssen immer auf dieses oder jenes reagieren. Nach den Festivals ist zudem die Zeit für strategische Überlegungen. Sowohl das Literaturfest Niedersachsen als auch die Niedersächsischen Musiktage haben in jedem Jahr ein neues Thema. Dieses Jahr war es „Mut“, das wir schon lange Zeit im Voraus festgelegt und geplant haben. Oft greifen wir dabei gesellschaftliche Strömungen auf.

Was liebst du an deiner Arbeit?

Oh, da gibt es so vieles: Meine Kollegen zum Beispiel! Auch, wenn sie ab und zu wechseln – ich arbeite immer mit einem wahnsinnig netten, motivierten Team zusammen. Das macht unglaublich viel Spaß, der menschliche Faktor ist mir sehr wichtig.

Dann ist es natürlich das Thema Kultur an sich, das mich begeistert. Ich interessiere mich sehr für Musik und Literatur, beides fasziniert mich immer wieder aufs Neue, und ich bin gerne in der Kulturförderung tätig. Durch die unterschiedlichen Themen der Festivals und Künstler lerne ich ständig neue Musik- oder Literaturformen kennen.

Künstler, die ich bewundere, persönlich kennenzulernen, ist eine weitere wunderbare Seite meiner Arbeit. Und ich lerne auch Niedersachsen von neuen Seiten kennen. Eine Spezialität unserer Festivals ist es ja, als Locations für die einzelnen Veranstaltungen immer wieder neue „Schmuckstücke“ in unserem schönen Bundesland auszusuchen. Das alles macht meine Arbeit bei der VGH-Stiftung auch nach so vielen Jahren nicht langweilig.

Mein Name ist Nadine und ich bin Social-Media-Managerin bei der VGH. Ich betreue die verschiedenen Social-Media-Kanäle wie Facebook, Twitter, Youtube, Instagram oder Xing und bin für die Kampagnenplanung- und Umsetzung verantwortlich.

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