Hey,
mein Name ist Lukas und ich arbeite seit Kurzem bei der VGH. Wer es ganz genau wissen will: Ich bin seit dem 01.06.2015 als Trainee angestellt. Davor habe ich in Hannover meinen Master in Mathematik gemacht und mich dabei auf Versicherungs- und Finanzmathematik spezialisiert. Der Einstieg bei einer Versicherung lag also nahe.

Start / Einstieg

RaketeFangen wir chronologisch an: Ich hatte mich relativ früh nach den Möglichkeiten des Trainee-Programms bei der VGH erkundigt und dann via E-Mail Kontakt hergestellt. Meine Fragen wurden während der E-Mail-Korrespondenz zufriedenstellend geklärt, sodass ich mich direkt auf eine Trainee-Stelle bewerben konnte – und vor allem auch wollte. Da beim Bewerbungsgespräch alles glatt lief (wenn ich hier alle Details erläutere, würde das leider zu lang dauern – es war aber sehr angenehm), galt es nur noch meine Masterarbeit fertig zu schreiben.
Nachdem ich diese Mitte Mai abgegeben hatte, konnte ich mehr oder weniger direkt im Anschluss bei der VGH starten. Als ich anfing, war ich natürlich trotzdem etwas nervös. Gleich drei Stationen warteten zum Start des Trainee-Programms auf mich. Konnte das gut gehen?

Rechnungslegung / Solvency / Rückversicherung

TaschenrechnerJa, konnte es (zugegeben, der Cliffhanger hätte einen größeren Spannungsbogen gebrauchen können). Die Abteilungen Rechnungslegung und Solvency/Verbund sitzen im gleichen Büroabschnitt und ich wurde an einem freien Schreibtisch in der Mitte positioniert. Ich hatte also direkt zwei Abteilungen. Der Fokus wurde zunächst auf Rechnungslegung gelegt und mir wurden einige Aufgaben aus dem Tagesgeschäft – das Buchen bestimmter Konten, Saldenabgleiche, etc. – erklärt und dann übertragen. Gefühlt brauchte ich dafür eine längere Einarbeitungszeit, aber ich hatte ja die Ausrede, dass für mich als Mathematiker die Rechnungslegung auch ein völlig neues Gebiet darstellte. Kann man aber auch alles lernen. Habe ich dann auch. Dem Tagesgeschäft übergeordnet wurde ich am großen Thema Quartalsreporting beteiligt, bei dem ich gemeinsam mit anderen Abteilungen und Kollegen Konzepte erarbeiten und Absprachen treffen konnte. Thematisch war das spannend, am interessantesten daran war für mich aber die Vielschichtigkeit. Ich könnte da jetzt ins Detail gehen, aber ich fürchte, das würde den Rahmen sprengen. Fragt sonst einfach nach.
Im August wurde dann der Bereich Solvency vertieft, der ja jedes Unternehmen der Branche zurzeit stark beschäftigt. Auch das empfand ich als sehr spannend, insbesondere deshalb, weil es in der Zukunft nur noch relevanter wird und auch hier gewaltige Informationsfluten bewältigt und koordiniert werden müssen.
Leider neigte sich damit der erste Abschnitt meines Trainee-Programms auch schon dem Ende zu. Moment, fehlt da nicht was? Richtig, die Rückversicherung. Es war zeitlich leider doch nicht möglich, diese auch noch passend unterzubringen, zumindest nicht innerhalb dieser Station. Das war aber insofern kein Problem, als der Abteilungsleiter der Rückversicherung einfach den Vorschlag machte, ich könne ja tageweise von meiner nächsten Station aus hospitieren, wenn der dort zuständige Abteilungsleiter damit kein Problem hat. Und was soll ich sagen: läuft.

ComputerUnternehmenscontrolling

Seit dem 01.09. bin ich in der Abteilung Unternehmenscontrolling, kurz UC. Zunächst zwei Wochen Einarbeitung, dann eine Woche Seminar und dann geht’s richtig los mit der Unternehmensplanung. Und natürlich tageweise auch in der Rückversicherung.

Fazit

Das Trainee-Programm ist für mich genau die richtige Wahl gewesen. Das Gruppengefühl, welches durch den regelmäßig stattfindenden Trainee-Stammtisch und weitere Aktionen entsteht, sowie das Erlebnis dermaßen viele Facetten eines Unternehmens in einer so kurzen Zeit kennenzulernen, sind einfach einzigartig. Zweiteres mag zwar unter anderem auch an den Abteilungen liegen, in denen ich bisher arbeiten durfte, ist aber trotzdem für mich persönlich eine tolle Erfahrung, da dadurch die Angst, wissenstechnisch auf der Strecke zu bleiben, absolut relativiert wurde. Andererseits konnte ich deshalb mein im Studium angeeignetes Wissen noch nicht in einer passenden Fachabteilung zur Geltung bringen, sondern lediglich die angelernten analytischen Fähigkeiten verwenden. Auf der anderen Seite bedeutet das aber vor allem auch eines: Es ist für jeden das Passende dabei, egal wo die persönlichen Stärken und Präferenzen liegen. Hat ja auch was, oder?

Mein Name ist Lukas und ich bin als Trainee bei der VGH eingestiegen, inzwischen aber auf einer festen Stelle. Meinen Master habe ich in Mathematik gemacht und mich dabei auf Versicherungs- und Finanzmathematik spezialisiert, bei der VGH habe ich mich in Projektarbeit weitergebildet und arbeite nun auch in einer projektnahen Abteilung.

von

  1. Hallo Lukas,

    deinen Artikel habe ich mit Spannung gelesen und er hat mir sehr gut gefallen. Da ich selbst langsam auf die (End-)Phase meines Studiums zugehe, in der ich mich etwas genauer umsehen wollte würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen!
    Zuerst natürlich die bereits zu erwartende Frage: Wie genau lief denn dass Bewerbungsverfahren nun ab? Könntest du hier noch ein paar mehr Details erzählen? Und weiter: Gab es kommt konkrete Voraussetzungen um sich bewerben zu können?
    Zuletzt würde ich gerne wissen ob das Trainee Programm immer zu einem fixen Zeitpunkt startet und wenn ja wann das 2016/2017 sein würde?
    Ich bin gespannt auf deine Antworten und danke dir bereits im Voraus!
    Viele Grüße , Jan

    1. Hallo Jan,
      fangen wir vielleicht mit den Voraussetzungen an: um Trainee bei der VGH zu werden ist ein Master-Abschluss mit überzeugenden Leistungen nötig. Das liegt einfach daran, dass die VGH selbst Bachelor im Rahmen ihres dualen Studiums ausbildet. Es gibt keine spezifischen Fachanforderungen, aber der Fokus liegt trotzdem eindeutig auf den versicherungsnahen Fächern wie Wirtschaftswissenschaften, Jura oder Mathematik.
      Das Bewerbungsverfahren läuft dann zunächst ganz unbürokratisch per E-Mail, d.h. du kannst dich unter einstieg@vgh.de mit Herrn Tietermann in Verbindung setzen und die relevanten Dinge persönlich abstimmen. Das Beste daran ist, dass du dich da auch direkt über mögliche Einstiegstermine abstimmen kannst – das wird nämlich individuell abgestimmt, sodass einem optimalen Start nichts im Wege steht. Wenn deine Unterlagen dann Interesse wecken wird direkt ein erstes Bewerbungsgespräch vereinbart. Ich hoffe die Antworten helfen dir weiter, ansonsten meld‘ dich gerne wieder!

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