VGH-Projektmanagerin Milena wollte mal raus. Für eine Weltreise hat sie sich ein halbes Jahr Urlaub „zusammengespart“. Auch das ist bei der VGH möglich! Seit kurzem ist die 29-Jährige zurück. Im Karriere-Blog-Interview nimmt uns Milena mit – auf ihre Weltreise, und in ihren Job bei der VGH.

Milena, du hast als Duale Studentin bei der VGH angefangen und bist durch unterschiedliche Abteilungen „gereist“. Es folgte ein Master in Advanced Management mit Auslandssemester – liegt dir das Reisen im Blut?

Das kann man so sagen! Obwohl ich bei der VGH immer super glücklich war und nach wie vor bin, wusste ich eigentlich immer schon, dass ich noch mal länger völlig frei durch die Welt reisen und eine Art Sabbatical machen möchte. Als Backpacker war ich schon öfter in Südostasien im Urlaub unterwegs. Einfach los und nichts groß planen – ein erfrischender Kontrast zu meinem Job, bei dem Planung ja eine große Rolle spielt.

Melbourne - Australien
In Australien war Milena mit dem Van unterwegs. 

Was macht deinen Job aus?

Ganz klar die Abwechslung. Dadurch, dass ich immer wieder mit anderen Leuten an neuen Projekten arbeite, wird es nie langweilig. Ich war zum Beispiel in der Projektgruppe „E-Postfach“, die sich mit digitalem Schriftverkehr und Archivierung befasst hat. Zuletzt habe ich das Pilotprojekt „Neue Bürowelten“ in der fünften Etage der Direktion in Hannover koordiniert. Das war eine Aufgabe, an der ich extrem gewachsen bin. Als die ersten Abteilungen Mitte Dezember 2019 eingezogen sind, war ich allerdings schon unterwegs.

Wie haben Vorgesetzte, Kollegen und Personalabteilung auf deinen Weltreise-Wunsch reagiert?

Überraschend gut – ich hatte Unterstützung von allen Seiten! Mit meinem Chef hatte ich das Thema schon mehr als 1,5 Jahre vorher besprochen. So etwas muss natürlich gut geplant werden. Er stand voll hinter mir. Auch meine Kolleginnen und Kollegen haben sich für mich gefreut. Eine Kollegin hat während meiner Abwesenheit meine Aufgaben übernommen, das ist nicht selbstverständlich und ich bin ihr dafür auch echt dankbar.

Für meine Weltreise habe ich zwei Jahre lang auf Sonderzahlungen verzichtet. Bei der VGH kann man diese – einfach gesprochen – in Urlaubstage „eintauschen“. Meine regulären Urlaubstage sowie die eine oder andere Überstunde habe ich ebenso angespart. So kamen am Ende sechs Monate Auszeit vom Job zusammen. Mein Antrag bei der Personalabteilung war dann nur noch reine „Formsache“. Ich möchte aber ausdrücklich betonten: Das alles geht nur, wenn deine Aufgaben es zulassen, alle an einem Strang ziehen und deine Abwesenheit keine negativen Auswirkungen auf die Arbeit hat. Ich hatte da auch ein bisschen Glück.

Anfang Dezember 2019 ging es endlich los …

Eigentlich war meine Abreise für Ende September geplant. Wegen meines damals laufenden Projekts „Neue Bürowelten“ haben mein Freund und ich unsere Weltreise aber noch mal zwei Monate nach hinten verschoben. Man muss auch selbst etwas flexibel sein, wenn einem der Arbeitgeber schon dermaßen entgegenkommt. Als es dann endlich Richtung Vietnam losging, habe ich mich natürlich riesig gefreut – mein erster Urlaub seit langer Zeit! Ich war auch gespannt, inwieweit sich eine Weltreise von einer normalen Urlaubsreise unterscheidet.

Neue Bürowelt der VGH - ein Projekt von VGH-Mitarbeiterin Milena
Milenas Projekt: die „Neue Bürowelt“ in der VGH in Hannover

Was waren deine Ziele?

Von Vietnam sind wir nach Hong Kong, dann weiter nach Australien und anschließend nach Südamerika mit Argentinien, Uruguay, Brasilien und Chile gereist. Alles „low budget“ und mit Rucksack. Der Karneval in Rio war ein echtes Erlebnis und auch die Halong Bucht in Vietnam ein Traum. Patagonien fand ich unbeschreiblich schön und auch an unsere Zeit im Van in Australien denke ich gerne zurück.

Ist mal etwas gründlich schiefgegangen?

Ich habe unterwegs gelernt, mich schnell an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen. Da bin ich mit weniger zufrieden und bewerte Dinge ganz anders. Auch ohne vorherige Buchung haben wir immer irgendwo eine nette Unterkunft gefunden. Natürlich hat es auch mal geregnet, wenn wir es gerade nicht gebrauchen konnte. Aber hey – es gibt echt Schlimmeres!

Haben dich die Eindrücke auf deiner Reise nachhaltig geprägt?

Milena nach ihrem Sabbatical in der VGH
Wieder im Job angekommen, betreut Milena schon die nächsten Projekte.

Ich schätze Deutschland jetzt noch mehr wert und verstehe die hiesige Mecker-Mentalität immer weniger. Mir gelingt es gut, mich nicht über jede Kleinigkeit aufzuregen. Das wirkt sich auch auf meine Projekte aus, ich bin innerlich entspannter: Etwas klappt nicht sofort? Keine Panik, wir werden schon eine gute Lösung finden!

Corona hat deine Weltreise vorzeitig beendet. Geht es irgendwann noch mal los?

Als wir Ende März nach nur drei Monaten Hals über Kopf aus Santiago de Chile wiedergekommen sind, war nichts mehr wie vorher. Alles, worauf ich mich gefreut hatte – meine Familie umarmen, mit Freunden essen gehen, die Kollegen wiederzusehen – fiel flach. Das musste ich erst mal verdauen. Konkrete Pläne, unsere Weltreise fortzusetzen, haben wir aktuell nicht. Aber irgendwann packt mich ganz sicher wieder das Reisefieber!

Impressionen von Milenas Weltreise

Mein Name ist Dominic und ich bin Social-Media-Manager bei der VGH. Ich betreue unsere verschiedenen Kanäle in den Sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook, Youtube oder Xing und bin für die Planung und Umsetzung von Kampagnen verantwortlich.

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