Einer der interessantesten Aspekte des Trainee-Daseins ist meiner Meinung nach die Vielfältigkeit. Nicht nur im Bezug auf die Aufgabengebiete, sondern auch die übergeordneten Möglichkeiten des Vernetzens und Weiterbildens, die das Trainee-Programm bietet. Ein gutes Beispiel dafür ist der Trainee-Workshop.

Von Trainees für Trainees – die Organisation

Fangen wir also mit dem relevantesten Punkt an: Der Trainee-Workshop wird von den Trainees selbst organisiert. Natürlich nicht von allen, aber es werden Verantwortliche ernannt, die sich dann nicht nur um die Inhalte, sondern auch um die Umsetzung kümmern. Und was soll ich groß sagen? Es war ein voller Erfolg. Besonders erwähnenswert ist auch, dass Trainees, die noch gar nicht offiziell mit der Arbeit im Unternehmen begonnen haben, sondern diese erst im letzten Quartal aufnehmen werden, eingeladen wurden und somit direkt die aktiven Trainees kennenlernen und Teil der Gruppe werden konnten.

Die Agenda des Trainee-Workshops der VGH Versicherungen.

Angefangen wurde nach einer kurzen Begrüßung durch die Personalabteilung, die uns den ganzen Tag lang unterstützte, mit einer Kennenlernrunde. Diese wurde in spielerischer Form angeleitet und sorgte für den einen oder anderen Lacher – und am Ende kannte man sich trotzdem wesentlich besser als noch kurz zuvor. Mit spannenden Vorträgen über Kapitalanlage-Controlling sowie Schadenverhütung und Technik wurden Fachbereiche und ihre Arbeit vorgestellt und es bestand die Möglichkeit zum intensiven Austausch, die auch rege genutzt wurde.

Nennenswert ist auch die Hausführung, die einem die Ausmaße und Infrastruktur der Gebäude hautnah vor Augen führte, da viele Bereiche gezeigt wurden, die man sonst eher nicht zu Gesicht bekommt, wie z.B. bei der Dachbegehung (von der auch das schöne Foto stammt) oder beim Blick ins Rechenzentrum sowie der Besichtigung der Freizeiträumlichkeiten.

Hochinteressant war auch der Austausch über die Erwartungen an das Trainee-Programm. Es stellte sich nämlich heraus, dass die Schnittmengen der individuellen Erwartungen sehr groß waren – sowohl seitens der Trainees als auch auf Seiten der Personalabteilung. Das trifft sich ganz gut, würde ich sagen.

Besuch in der Siebten

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Hermann Kasten, Vorstandsvorsitzender VGH Versicherungen

Ein Highlight war natürlich der Besuch in der Siebten. Für alle NichtVGHler: In der siebten Etage befinden sich die Büros der Vorstände. Wir hatten einen Termin für ein 90-minütiges Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden Hermann Kasten. Eine gewisse Anspannung war in der Gruppe vorher schon zu spüren, da keiner genau wusste, wie der Termin ablaufen würde. Die Nervosität löste sich aber relativ schnell wieder auf. Herr Kasten erzählte sehr anschaulich und erheiternd über seinen Werdegang bis zu seiner jetzigen Position. Danach ging er noch ausführlich auf Fragen zu aktuellen Themen oder auch einfach generellen Interessen ein. Dabei nahm er sich auch genug Zeit, um die verschiedenen Punkte umfassend zu erläutern, sodass wir am Ende die vorgesehene Zeit sogar überzogen. Schön, wenn den Nachwuchskräften derartig entgegen gekommen wird und man nicht einfach möglichst schnell abgespeist wird. Als wir danach das Haus verließen, um noch gemeinsam Essen zu gehen, hatten alle das Gefühl viel gelernt zu haben – über sich, das Unternehmen und die anderen Trainees.

Ich persönlich würde das jederzeit gerne wieder machen, in diesem Sinne also: danke für die Organisation!

Mein Name ist Lukas und ich bin als Trainee bei der VGH eingestiegen, inzwischen aber auf einer festen Stelle. Meinen Master habe ich in Mathematik gemacht und mich dabei auf Versicherungs- und Finanzmathematik spezialisiert, bei der VGH habe ich mich in Projektarbeit weitergebildet und arbeite nun auch in einer projektnahen Abteilung.

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