Zur Eröffnung der “Neuen Bürowelt”
Ein Interview mit Uwe Eickerling
Der Arbeitsplatz von morgen ist flexibel, gemütlich und abwechslungsreich. Im 5. OG von Gebäude B nimmt diese Vision Formen an.
Nach zehn Monaten ist auf 1.480 Quadratmetern eine vielseitig nutzbare Multi-Space-Fläche entstanden. Mit offenen Arbeitsflächen, Projekträumen, Rückzugsräumen, Chill-out-Zonen und einer Arena für Vorträge oder Präsentationen. Einzelbüros gibt es nur noch auf Zeit, die Führungskräfte gehen mit auf die Fläche. Für Meetings gibt es flexibel erweiterbare Projekträume für vier, acht oder zwölf Teilnehmer.

5 Fragen an Uwe Eickerling
Uwe Eickerling, Abteilungsdirektor des Zentralen Service und Mitverantwortlicher des Projektes, hat uns ein paar Fragen zur “Neuen Bürowelt” beantwortet:
Was ist das Projekt “Neue Bürowelt”?
Mit dem Projekt “Neue Bürowelt“ schaffen wir eine multifunktionale Büroetage mit offenen Bereichen, Projekt- und Besprechungsräumen, Rückzugsräumen, Chill-out-Zonen und einer Arena für Vorträge oder Präsentationen.

Warum wurde das Projekt “Neue Bürowelt” gestartet?
Moderne Bürowelten sind Voraussetzung für eine veränderte Form der Zusammenarbeit. Wir fördern den Austausch und die Kommunikation und gestalten die Arbeitsumgebung gesundheitsförderlicher. Dadurch soll die Mitarbeiterzufriedenheit weiter erhöht werden.
Wir wollen zukünftig zunehmend offener, transparenter und eigenverantwortlicher miteinander arbeiten und auch die Work-Life-Balance stärken.

Was finden Sie besonders spannend an dem Projekt “Neue Bürowelt”?
Neben den baulichen Herausforderungen ist es wichtig, die Mitarbeitenden frühzeitig in den Veränderungsprozess einzubinden. Es gibt natürlich einige Vorbehalte gegen die neue flexible Arbeitswelt. Themen wie Desksharing, neue Technik und die collaborative Zusammenarbeit sind für einige Kollegen Neuland und bedürfen einer engen Change-Begleitung. Zum Start des Projektes waren noch viele Mitarbeitende skeptisch. Zum Ende des Projektes freuen sich die meisten aber sehr auf die neue Büroetage.

Wird es bei einem Erfolg noch mehr “New Work” Projekte geben?
Wir wollen zunächst Erfahrungen mit der neuen multifunktionalen Büroetage sammeln.
Wir gehen davon aus, dass das Pilotprojekt ein Erfolg wird und wir dann weitere Flächen in der VGH umgestalten. Dabei wird es wichtig sein, die unterschiedlichen Anforderungen an die tägliche Arbeit der Bereiche und Abteilungen zu berücksichtigen. Es ist nicht zielführend, die jetzige Fläche einfach auf anderen Etagen zu kopieren.

Arbeiten im Büro / am Schreibtisch bedeutet auch immer viel sitzen. Welche ergonomischen Vorteile bietet die neue Bürowelt?
Die gesundheitsförderliche Arbeitsumgebung ist ein wichtiger Bestandteil des Projektes. Durch die unterschiedlichen Arbeitszonen auf der “Neuen Bürowelt“ bieten wir den Mitarbeitenden eine große Flexibilität. Hier können die Mitarbeitenden selbst entscheiden, wie und wo sie ihre Aufgaben erledigen.
Alle Arbeitsplätze sind elektrisch höhenverstellbar. Dadurch kann sowohl im Sitzen als auch im Stehen gearbeitet werden. Daneben bieten wir zwei unterschiedliche ergonomische Bürostühle an, die mit wenig Aufwand individuell eingestellt werden können.


Also ich hoffe ersthaft, dass vor einer Umsetzung für andere Bereiche die konkreten Bedürfnisse abgefragt werden. Ich persönlich für meine Tätigkeit würde die Arbeitsbereiche in der neuen Umgebung der 5. Etage von Haus B als sehr unpassend empfinden. Bitte nicht blind an einem Raumkonzept festhalten und die Mitarbeiter dabei nicht abholen und einbinden.