12.000 Meter, 1820 Läufer, 23 Hürden – das war der VGH-Steelman 2019. Wie der Steelman zum VGH-Steelman wurde und was Veranstaltungsmanagerin Sara aus der VGH-Direktion damit zu tun hat, erfahrt ihr hier.

 

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Mein Name ist Sara und ich bin Veranstaltungsmanagerin in der VGH-Unternehmenskommunikation in Hannover. Privat mache ich gerne Sport und spiele Volleyball. Der Gedanke an einen Hindernislauf unter der Schirmherrschaft der VGH kam mir mitten im Matsch: Vor zwei Jahren nahm ich mit Freundinnen am „Muddy Angel Run“ in Köln teil, einer Laufevent-Reihe, bei der es nicht nur über Hindernisse, sondern auch durch viel Schlamm geht. Im Team durch Matschgräben zu laufen und über Reifenberge oder Holzwände zu klettern, hat unheimlich viel Spaß gemacht. So ein knackiges Event-Format konnte ich mir auch gut für die VGH vorstellen. Am besten für einen guten Zweck!

Von der Idee zum Startschuss

Ich erstellte ein Event-Konzept, das mit Rückenwind aus Marketing und der Unternehmenskommunikation auch den VGH-Vorstand überzeugte. Mit dem Veranstalter eichels: Event und dessen „Steelman“ fand ich einen erfahrenen Partner in der Region. Der Steelman fand bisher immer im Winter statt. Das haben wir geändert und dem Ganzen echten Festivalcharakter gegeben – mit Live-Band und einem Camp für die Teilnehmer. Gemeinsam entstand die Idee, mit der Veranstaltung den Nachwuchs im Behinderten-Leistungssport in Niedersachsen zu fördern. In der VGH bildete sich zudem schnell ein eingeschworenes Team aus Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die regelmäßig gemeinsam trainierten. Erste Höhepunkte bei der Vorbereitung waren das Training mit Ironman-Siegerin Sandra Wallenhorst und die gemeinsame Gestaltung des VGH-Hindernisses „Beat the Boxes“ aus Containern und Holzbalken.

VGH-Hindernis

 

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Durch Wald und über Wiesen

Am 29. Juni 2019 ab 18 Uhr starteten dann knapp 2000 Teilnehmer bei strahlendem Sonnenschein auf der Rennbahn Neue Bult in Langenhagen. Die 23 Hürden hatten verhängnisvolle Namen wie „Cliffhanger“, „Devil’s Net“ oder „Skeleton Box“ und waren über eine Gesamtstrecke von zwölf Kilometern verteilt. Mit 100 Mitgliedern war das VGH-Team das größte und wurde dafür auf der Bühne geehrt.

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Schwitzen für die gute Sache

Läufer und Zuschauer konnten mit dem Kauf von Steelman-Bandanas (Stirnbänder), der Pfandbecher-Rückgabe oder Erinnerungsfotos aus der VGH-Fotobox Gutes tun. Auch Direktspenden in Sammelbüchsen sowie Online-Spenden waren möglich. Nach Verdopplung und Aufrundung der gesamten Spendeneinnahmen durch die VGH belief sich der Gesamterlös zu Gunsten des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen auf 10.000 Euro. Toll, oder?

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Nach dem Lauf ist vor dem Lauf

Den VGH-Steelman wird es noch mindestens zwei weitere Jahre geben, die Verträge sind bereits unterschrieben. Vor Ort wünsche ich mir dann aber noch ein paar helfende Hände mehr. Aufbau und Abbau habe ich tatsächlich unterschätzt. Das war fast so anstrengend wie für die Läufer, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung im nächsten Sommer.

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Stahlharte Zahlen, Daten & Fakten

1820 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

100 VGH-Läuferinnen und -Läufer

12 Kilometer

23 Hindernisse 25 Läufer bauten VGH-Hindernis

19.500 Meter VGH-Flatterband

mehr als 100 Strohballen

300 Kilogramm Eiswürfel für die Eistonne zum Abkühlen

Mein Name ist Sara und ich bin Veranstaltungsmanagerin bei der VGH.

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